Mobbing & Cyber Mobbing

Es kann Jeden treffen! Mobbing ist ein Begriff aus dem Englischen. „Mob“ bedeutet Mehrheit, da es meist eine Gruppe von Menschen ist, die es auf einen Einzelnen abgesehen haben. Mobbing selbst bezeichnet wiederholte und regelmäßige, seelische aber auch körperliche Schikane. Das kann sowohl in der Schule, Ausbildung oder am Arbeitsplatz passieren. Quelle Mobbing über das Internet wird als Cyber Mobbing bezeichnet.

Mobbing ist ein Thema, dass sich immer weiter verbreitet. Die Folgen sind fatal. Von gesundheitlichen Beeinträchtigungen, bis hin zur solzialen Isolierung.

Mobbing Studie - diese Zahlen werden euch erschrecken

haben bereits Mobbing in der Schule erlebt

sind derzeit von Mobbing betroffen

Menschenmenge

2000 

Selbstmorde aufgrund von Mobbing

Studenten sitzen auf der Treppe

500

von den 2000 Menschen, sind Kinder/ Jugendliche

Frau auf Fensterbank

1-2 

Kinder/ Jugendliche pro Tag, die Suizid aufgrund von Mobbing begehen.

Welche Mobbingformen gibt es?

Mobbing kommt aus dem Englischen. „Mob“ bedeutet soviel wie „Mehrheit“. Meistens sind es mehrere Leute, die es auf eine einzelne Person abgesehen haben. Mobbing kann verschiedene Formen annehmen. Ursachen können vielfältig und unterschiedlich sein. Das kann von fehlenden Markensachen, bis hin zum Charakter führen bspw. Kinder die schüchtern und introvertiert sind. Selbstverständlich spielen auch andere Nationalitäten, die soziale Herkunft oder Angehörigkeit einer Minderheit (bspw. Sexuelle Ausrichtung) eine Rolle. Laut der Studie der Bertelsmann Stiftung, kommen Kinder/Jugendliche aus sozial schwächeren bzw. ärmeren Familien, öfter mit Mobbing in Berührung. 

Frau auf Fensterbank

non verbales Mobbing

Sachbeschädigung oder Körperverletzung wie bspw. 

  • schlagen

  • spuken

  • würgen

  • Erpressung 

  • Sachbeschädigung

verbales

Mobbing

Es wird zwischen stummen Mobbing, wie bspw. ignorieren/ ausschließen und verbalen Mobbing unterschieden.  

Verbales Mobbing

  • schimpfen

  • beleidigen

  • auslachen

  • drohen

Stummes Mobbing

  • ignorieren

  • ausschließen

Cyber Mobbing

Cyber Mobbing oder auch Cyber Bullig, ist Mobbing über social media, das Internet oder über Spielekonsolen. Das Cyber Mobbing ist eine besondere Form, die langfristig und nachhaltig Folgen für die Opfer hat.

365 Tage/ Jahr 24 St/Tag 

Inhalte verbreiten sich rasant schnell

Hochgeladene Inhalte löschen ist schwer bis unmöglich

Mobber handeln anonym

Opferschutz fast unmöglich

Video/ Foto Upload zunächst ohne Kenntnis des Opfers

Mobbing von online in die reale Welt

Mobbing

Wie merke ich, dass mein Kind gemobbt wird?

Unter der Bettdecke

Allgemein

  • Schlafstörungen

  • Bauchschmerzen

  • Appetitlosigkeit

Schulkinder

In der Schule

  • Auffälliges Verhalten

  • Leistungsabfall

  • Schlechte Noten

  • Schulverweigerung

  • Schule schwänzen

Teenager auf dem Handy

Zu Hause

  • Plötzlich Angst

  • Traurigkeit, bis hin zu depressiv

  • Aggressives Verhalten

  • Abbruch von Kontakten

  • Keine Lust mehr an Hobbies teilzunehmen

  • Kein Interesse mehr an Internet oder Handy

Wie handeln Mobber, so genannte Bullys?

Freiberuflich

Gerüchte/LÜGEN

Der Bully/ Mobber agiert anonym mit einem gefälschten Account und verbreitet so Videos, Bilder und Falschmeldungen.

Wie ihr euch gegen Mobber wehren könnt

Ruhig bleiben

Auch wenn es schwer fällt, dein Kind muss ruhig bleiben. Hat es Fotos oder Videos im Internet entdeckt? Erhält es zig Nachrichten oder Anrufe? Wenn ihr schon darüber gesprochen habt, ruhig bleiben - keine Panik und überlegen, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Am besten dein Kind ablenken und auf andere Gedanken bringen. 

Wenn Du hingegen merkst, irgendetwas stimmt nicht, ist Sensibilität sehr wichtig.Versucht ein offenes Gespräch zu führen. Dabei ist zu beachten:

  • Keine Vorwürfe machen

  • Ernst nehmen

  • Versuchen inhaltlich zu verstehen und lass es dir/euch erklären.

Frage dein Kind was los ist und vermittele das Gefühl, es gibt immer eine Lösung und das ihr das gemeinsam schaffen werdet.  Als Eltern ist es wichtig neutral zu sein. Möchte das Kind lieber mit einer andere Vertrauensperson sprechen, akzeptiert das und beobachte, ob sich das Verhalten positiv verändert.  Als Eltern könnt ihr euch auch an das Elterntelefon oder einer Beratungsstelle vor Ort wenden.

Sperren, löschen, melden

Auf social media Kanälen können Nutzer blockiert und auch gesperrt werden. Dazu müsst ihr den Anbieter kontaktieren. Die Beiträge vom Bully und Mittäter er st sichern, dann aber vom eigenen Profil löschen. 

Auf dem Handy geht es ebenfalls, dass Personen gesperrt und blockiert werden. Auch Meldungen bei dem jeweiligen Anbieter sind möglich. 

Auch im Mailprogramm können Kontakte zum Spam sortiert werden.

Den Bully wird es wahrscheinlich nicht abhalten aber es wird ihm/ihr schwieriger gemacht. Zur Not bleibt nur der Wechsel von Handynummer, Mail oder social media Accounts.

Keine Antworten

Keine Antworten geben

  • auch wenn es schwer fällt, niemals provokativ antworten oder auf Anschuldigungen eingehen

  • keine Kommentare schreiben

  • nicht auf Nachrichten, mails oder Anrufe beantworten

Ziel ist es, keine Plattform zu geben, um die Situation weiter anzuheizen.

Beweise sichern

Wichtig ist es, alle Beweise zu sichern. Da gibt es die nachfolgenden Möglichkeiten:

  • Screenshots

  • Videos/ Fotos auf Rechner sichern

  • Screenshots auch von Kommentaren machen

  • Mailboxaufnahmen speichern

  • SMS/ Nachrichten sichern

  • Gedächtnisprotokolle anfertigen

  • Mobbingtagebuch führen (siehe unten)

HILFE

MOBBING

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Performance Art
Überschrift 5

Ein Mobbingtagebuch hilft eurem Kind nicht nur bei der Dokumentation sondern es kann auch die Erlebnisse "aus dem Kopf" schreiben. Es ist wichtig, dass alle Vorfälle stichpunktartig dokumentiert werden.  Es ist wichtig das Buch immer zu Hause zu lassen, dass es nicht entwendet werden kann. Es sollte kein Tagebuch im persönlichen Sinne sein - also kein Roman. 

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